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Aktuelles

Aus der Fraktion:

Bericht von der Fraktionssitzung vom 16.01.19 -

FW/UW-Kreistagsfraktion debattierte über ÖPNV und Volksbegehren Artenvielfalt Bericht: Markus Müller Grabenstätt. I... [mehr] 

Bericht von der Fraktionssitzung vom 05.12.18 -

Ämtertausch an der Spitze der FW/UW-Kreistagsfraktion Bericht und Foto: Markus Müller Neuer Vorsitzender ist ... [mehr] 

Bericht von der Fraktionssitzung vom 20.06.18 -

Zukunft der Grund- und Mittelschulen im Ldkr. Traunstein Im Auftrag des Landkreises Traunstein erstellte die Firma Demosplan eine... [mehr] 


Neuigkeiten aus dem Kreisverband der FW/UW:

Kreisverband der Freien und Unabhängigen Wähler blickte auf das 60. Gründungsjubiläum und ein bewegtes Jahr zurück – Kommunalwahlen 2020 im Blick -

Bericht: Markus Müller Traunstein. In der Jahreshauptversammlung des FW/UW-Kreisverbandes Traunstein im... [mehr] 

Bericht und Fotos von Pia Mix Über die „Gscheidhaferl“ in der bayerischen Regierung und „Kontrollitis ohne End... [mehr] 

Verkehrsproblematik, ÖPNV, EU-Datenschutzgrundverordnung und mehr Wohnraum -

Bericht und Fotos von Markus Müller Lebendige Podiumsdiskussion mit FW-Kandidaten für den Landtag und Bezirkstag A... [mehr] 


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Zukunft Grund- und Mittelschulen

Bericht von der Fraktionssitzung vom 20.06.18

Zukunft der Grund- und Mittelschulen im Ldkr. Traunstein

Im Auftrag des Landkreises Traunstein erstellte die Firma Demosplan eine Studie über die Entwicklung der Schülerzahlen in den nächsten Jahren in unserem Landkreis. Die FW/UW Fraktion im Kreistag diskutierte diese Zahlen mit dem Schulamtsdirektor Herrn Otto Mayer. Im Landkreis gibt es 13 Grund- und Mittelschulen, 24 Grundschulen,  4 Mittelschulverbünde  wie z.B. Siegsdorf mit Bergen, Inzell und Ruhpolding und zwei eigenständige Mittelschulen, Traunreut und Fridolfing. In der Grundschule befinden sich im 2017/18 5911 und in der Mittelschule 3223 Schüler. Lehrerstunden erhält das Schulamt 1,29 pro Grund- und 1,79 pro Mittelschüler. Die Zahlen der Grundschüler steigen in Zukunft,  in der Mittelschule bleiben die Zahlen stabil.  In Mittelschulverbünden kann es sein dass es in einzelnen Gemeinden keine Mittelschüler gibt, dies ist zum Beispiel in Inzell der Fall.  Wenn Mindestschülerzahlen im Grundschulbereich nicht erreicht werden gibt es die Möglichkeit Kombiklassen einzurichten. In diesen Klassen werden 2 Jahrgangsstufen gemeinsam beschult, die geschieht mit großem Erfolg in Schleching.  Das Übertrittverhalten hat sich im Durchschnitt kaum verändert, Ein Drittel Mittelschule, ein Drittel Realschule und ein Drittel  Gymnasium. Dr. Seissiger, der Fraktionsvorsitzende der FW/UW fragte nach, ob die Einführung der Mittelschule  einen positiven Trend in Richtung Lehrberufe initiiert hätten. Das wollte Herr Mayer so nicht bestätigen, aber die anfängliche Befürchtung, dass es zu wenige Schüler für die Mittelschule gäbe, hätte sich nicht bestätigt. Man war sich einig, dass die Qualität der Ausbildung und die Wohnortnähe von Ausbildungsplatz und Schule für Lehrberufe ein entscheidender Vorteil wären. Die FW/UW ist der Überzeugung, dass auch für folgende Meisterausbildung den Bewerbern keine Ausbildungskosten entstehen dürfen.  Die Frage von Dr. Seissiger  nach den Zahlen der Schüler die von der Realschule in der 7. Und 8. Jahrgangstufe wieder an die Mittelschule zurückkehren, beantwortete Herr Mayer mit circa 10 bis 15 Personen pro Realschulstandort. Probleme machen den Schulen die Integration von Schülern mit Migrationshintergrund. Dies betrifft in vielen Fällen auch EU Bürger z.B. aus Ungarn deren Eltern als Pflegekräfte   händeringend  in Altenpflegeeinrichtungen gesucht sind. Aber auch Schüler aus deutschen Familien benötigen immer öfter die Hilfe der Schulsozialarbeit. Lernschwache bekommen Unterstützung  von Berufseinsteigerbegleitern. In Niederfels wurde  für besonders problematische Schüler eine soziale Trainingsklasse eingerichtet. Dr. Seissiger wollte wissen ob es Bedarf für gebundene Ganztageschulen gäbe. Herr Mayer antwortete, dass 60 % der Schüler aus alleinerziehenden Familienverhältnissen stammen. Da der Elternteil arbeiten müsse seien diese Kinder sehr häufig Schlüsselkinder. Bedarf sei da, es fehle der politische Wille. Die Staatsregierung setze im Augenblick, sicher auch aus monetären Gründen,  mehr auf die offenen Ganztagesschulen. Nur in der gebunden Ganztagesschule besteht Schulpflicht, die offen muss nur an zwei Nachmittagen besucht werden und es ist Freitag um 12 Uhr Schluss.  Manfred Kösterke liegt besonders das Problem der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund am Herzen er bat Herrn Mayer sich dafür einzusetzen dass sogenannte Einführungsklassen als Vorstufe zur Beschulung für diese Schülergruppe gebildet werden. Spielerisch sollten dort Kinder an die deutsche Sprache, die deutsche Kultur und an die Integration herangeführt werden. Die Regierung muss für dieses sinnvolle Angebot Lehrerstunden zur Verfügung stellen. Wenn dies Maßnahmen  im Regelunterricht geleistet werden müssen, bleiben die normalen Schüler auf der Strecke. Herr Mayer versprach sich darum zu kümmern. Die Fraktion war sich einig, der Vorschlag von Manfred Kösterke sollte unbedingt umgesetzt werden und bot auf allen Ebenen Unterstützung an.