30.01.2019
Neujahrsempfang

Gut besuchter und unterhaltsamer Neujahrsempfang der Freien Wähler in Baumburg

Bericht und Fotos von Markus Müller

Altenmarkt. Informativ und unterhaltsam war der Neujahrsempfang der Freien und Unabhängigen Wähler im Seminarhotel Kloster Baumburg, den heuer der FW-Ortsverband Altenmarkt-Rabenden ausgerichtet hat. Rund 100 Besucher aus dem ganzen Landkreis, darunter Bürgermeister, Gemeinderäte, Kreisräte und Ehrengäste hatten sich dazu im Prälatensaal eingefunden. FW/UW-Kreisvorsitzender Andreas Danzer wünschte den Gästen für das neue Jahr „alles Gute“ und für den anstehenden Kommunalwahlkampf „ein langes Durchhaltevermögen“. Es sei der Anspruch der Freien Wähler „ansprechende Listen“ aufzustellen und „wir brauchen auch wieder viele Bürgermeisterkandidaten“, so Danzer. Dass man in allen 35 Landkreis-Gemeinden einen eigenen Ortsverband habe und diverse Erste, Zweite und Dritte Bürgermeister stelle, sorge für Rückenwind und den wolle man nutzen.

In seiner Neujahrsansprache lobte der neue Vorsitzende der FW/UW-Kreistagsfraktion Manfred Kösterke eingangs die „tolle Arbeit“ aller Helfer während des neuntägigen Schnee-Katastrophenfalls im Landkreis. Zudem erinnerte er an das letztjährige 60. Gründungsjubiläum des FW/UW-Kreisverbandes und versprach auch für die Zukunft „eine Politik nahe am Bürger“. Ein Schwerpunkt bleibe die Bildungspolitik und die Sicherstellung eines breiten Ausbildungs- und Jobangebotes in der Region, um zu verhindern, dass junge Leute abwandern. Was den Kreishaushalt anbelange, schaue man darauf, dass das zur Verfügung stehende Geld effektiv eingesetzt werde. In puncto Kreisumlage müssten die Gemeinden weiter entlastet werden. Als großen Erfolg der Freien Wähler in Bayern bezeichnete Kösterke die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Mit Blick auf die im Landtagswahlkampf geforderte Gebührenfreiheit für Kitas habe man „das Ziel noch nicht ganz erreicht“. „Die Leute erwarten, dass die Probleme angepackt werden“, meinte Kösterke und appellierte: „Sagen sie uns, was ihnen vor Ort auf der Seele brennt und wir suchen dann zusammen nach Lösungen“.

Hans Stoiber, FW-Ortsvorsitzender und 2. Altenmarkter Bürgermeister, stellte zu Beginn kurz seine Heimatgemeinde und die Geschichte der Freien Wähler Altenmarkt vor, deren Wurzeln bis ins Jahr 1952 zurückreichen. 1960 trat man erstmals mit dem Namen Freie Wählerschaft in Erscheinung und 1977 folgte dann die Gründung des Ortsverbandes Altenmarkt-Rabenden. Mit dem damaligen Vorsitzenden Josef Schwarz, dem langjährigen Kassier Max Fontana und der langjährigen Schriftführerin Karin Clemente wohnten dem Neujahrsempfang auch drei Gründungsmitglieder bei. Sie wurden von Entertainer und Bauchredner Mike Veidt kurzerhand ins Unterhaltungsprogramm mit eingebunden. An der Seite der feschen Bedienungen legte Gründungsvorsitzender Schwarz mit wilder Lockenmähne eine flotte Sohle als Bauchtänzer aufs Parkett. Clemente und Fontana schwangen gemeinsam gekonnt das Tanzbein. „Wir stellten immer fünf Gemeinderäte, gegenwärtig sogar sechs“, betonte FW-Ortsvorsitzender Stoiber.

Abschließend lobte der stellvertretende FW/UW-Kreisvorsitzende Thomas Kamm die gute Zusammenarbeit zwischen dem Kreisverband und den Ortsverbänden. „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Bürgern eine lebenswerte Gemeinschaft, Dorf oder Stadt zu bieten und dafür ist auch in Zukunft viel Arbeit notwendig“, so Kamm. Im Kommunalwahljahr 2020 werde es zwei Neujahrsempfänge geben. FW-Ortsvorsitzender Stoiber bedankte sich bei der gastgebenden Familie Binkert, seinem Stellvertreter Michael Pöpperl, Moderator und Organisator Wolfgang Losert, allen Helfern und Unterstützern sowie beim FW/UW-Kreisverband für das Vertrauen.

Beim Stehempfang sorgte die Band „Bad Rocking Buddies“ für die passenden Klänge. Nach dem offiziellen Programmteil ließ dann Musiker-Urgestein und Bauchredner Mike Veidt seine sprechenden Puppen tanzen. Unterstützt wurde er dabei auch von Wolfgang Erl und Brigitte Pöpperl. Besonders mitreißend waren Veidts Louis Armstrong-Interpretationen. Den Welt-Hit „What a Wonderful World“ gab er gemeinsam mit Ursula Stoiber und Cornelia Georg zum Besten. Auch Frank Sinatras „I did it my way“ durfte am Ende nicht fehlen. mmü